IGNYS

Review: „Vestigium EP“ von IGNYS

Symphonic Metal aus Paraguay: IGNYS

Die Band

IGNYS wurde Ende 2013 gegründet, nachdem die Gründer Caro Henry und Albert Jimenez sich zum ersten Mal bei einem Metal-Konzert trafen und erkannten, dass sie nicht nur ihre Lieblingsmusik-Genres teilten, sondern auch ihre Vision einer Band, die beide schon seit einiger Zeit überlegt haben . 2014 begannen sie mit einigen symphonischen Metal Cover Acts, um zu sehen, wie sich die Chemie des Band-Mitglieder entwickelt. Viele Freunde durchliefen das Projekt, bis sie 2016 ihr endgültiges feste Line-Up fanden. Dann taten sie sich mit Aldo Benegas zusammen, der produzieren, konstruieren und mischen würde und zudem auch mit der Band schreibt. An diesem Punkt wurde klar, dass die Band bereit war, mit einer EP zu debütieren und begann, sofort an dem Konzept und den Songs zu arbeiten, was IGNYS ‚Sound formte. Die Band bringt die aggressiven Elemente des Symphonic Metal und die delikaten Harmonien von keltischen, barocken und klassischen Stücken zusammen und zeigt die gewaltigen musikalischen Formen, die die Band zu umarmen sucht. IGNYS’s Vestigium EP wurde im Jahr 2017 im BlindOwlStudio (PY) geschrieben, arrangiert, aufgenommen und gemischt.

IGNYSDas Album

Die musikalische Reise beginnt mit einem düsteren atmosphärischen Soundtrack, der die versteckte Geschichte hinter der gesamten EP flüstert. Wie die Ouroboros ist dieser Track der Anfang und auch das Ende der Geschichte, ein Instrumentalstück, das zur fehlenden Seite der Vestigium EP wird. From Shadows kombiniert die stärkeren und härteren Elemente der Metal-Musik und berührt die Grenzen klassischer Power Metal- und symphonischer Metal-Arrangements, um den Zuhörer durch die aggressive Natur des Songs zu locken. Aus den Schatten des vorherigen Stücks kommt Frozen Stone, ein Mid-Tempo-offenes, dynamisches Lied über Hass, Verrat, Lügen und schließlich Schließung und Wahrheit. Rag Doll folgt Caros Schauspiel, während er die karmesinrote Stimme des unbewussten Bedauerns auf der dunklen Bühne eines Alptraums verkörpert. Vestigium beginnt mit mittelalterlichen und mediterranen Folklore-Elementen, die sich durch die Geschichte der Musik, die über die Barockzeit hinweg fliegt, und in der modernen Harmonie der Filmmusik zu entwickeln scheinen. Ein Lied über die spirituellen Verbindungen zwischen Unschuld und Bösem. The One With The Empty Shell kommt als der letzte und klassischste Track der EP, während der Refrain den Hörer auf eine verträumte Reise mitnimmt, in keltische / New Age Musikgenres eintaucht und die EP mit einem süßen, aber melancholischen Harfensolo beendet, umgeben von einer tiefen und intimen Atmosphäre. Ein Lied über Verdammnis und Vergebung.

Fazit

Was lange währt, wird gut. So ein Sprichwort, dass sich auch im Falle IGNYS wieder einmal bewahrheiten soll. Betrachtet man die lange Findungsphase der Band und hört dann diese wundervolle EP, wird klar, dass das lange Warten richtig war. VESTIGIUM ist ein absolut ausgewogenes und wahrlich beeindruckendes Werk geworden. Die Band um Front-Frau Caro zeigt ganz klar auf, dass sie nicht nur die harte Linie des Metal, zum Teil schon sehr deutlich im Power Metal, sondern auch die gefühlvollen, eher balladesken Einflüsse für ausgewogenen Symphonic Metal beherrschen. Stilistisch erinnert mich IGNYS dadurch ein wenig an das deutsche Metal-Aushängeschild Xandria zu Zeiten einer Lisa Middelhauve. 

VESTIGIUM ist ein Paukenschlag für eine Debüt-EP. Wir dürfen uns zurücklehnen und diese großartige Musik genießen und gespannt abwarten, was wir in Zukunft von IGNYS noch auf die Ohren bekommen. 

Tracklist

01. The Missing Page 
02. From Shadows
03. Frozen Stone 
04. Rag Doll 
05. Vestigium 
06. The One With The Empty Shell 

Tracklist

01. The Missing Page 
02. From Shadows
03. Frozen Stone 
04. Rag Doll 
05. Vestigium 
06. The One With The Empty Shell 

Line-Up

Caro Henry – Gesang
Albert Jimenez – Gitarre
Carlos Paez – Gitarre
Hermes Sanchez – Keyboards
Saul Gimenez – Bass
Seba Ramirez – Schlagzeug

Web

www.facebook.com/ignys.band

ignysband.press@gmail.com

Quelle: Band-Bio, EP-Bio und Bilder: Promo-Kit

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